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So entwickeln Sie ein Millionär Mindset als Top-Unternehmer

Aktualisiert am 30. April 2024 von Muhammed Bagriacik

Wer reich werden will, muss damit anfangen zu denken wie ein Millionär. So einfach soll das sein? Natürlich nicht! Es reicht nicht aus, sich die richtige Denkweise anzueignen, man muss auch danach handeln. Allerdings haben Studien bewiesen, dass es ohne die entsprechende Einstellung nicht funktionieren kann. Das Millionär Mindset scheint also die Voraussetzung für Reichtum zu sein. Das behaupten zumindest diejenigen, die es tatsächlich so weit gebracht haben.

Es heißt, alle Millionäre haben ähnliche Denk- und Vorgehensweisen. Sie glauben an ihre Möglichkeiten und nehmen Chancen wahr. Erfolgsmenschen gehen offen und dynamisch auf Herausforderungen zu. Fehler nehmen sie dabei in Kauf und begreifen diese als Möglichkeiten dazu zu lernen. Solche Einstellungen führen zu erfolgreichem Unternehmertum, weil sie theoretische Erkenntnisse aktiv in die Praxis umsetzen. Das Millionär Mindset erfordert also Macher, um in bare Münze umgesetzt werden zu können. Wenn Sie tatsächlich anstreben, eine Million zu verdienen, dann müssen Sie über die richtige Denkweise verfolgen und das Projekt tatkräftig angehen.

Ein wichtiges Kriterium auf dem Weg zum Millionär ist auch die Netzwerkbildung. Denn das entsprechende Mindset lässt sich vom Erfolg anderer inspirieren. Und meidet negative Menschen, die nicht an das Millionenprojekt glauben. Sich ins richtige Umfeld zu begeben kann dem Erfolg also sehr dienlich sein. Letztendlich steht und fällt das Millionär Mindset jedoch mit dem Glauben an sich selbst.

Deutsche wollen reich werden, glauben aber nicht daran

Das Marktforschungsinstitut GfK führt jährliche Reichtumsstudien durch. Dafür werden etwa 1000 Bundesbürger über ihre Einstellung zum Thema Reichtum befragt. Wie erstrebenswert finden das die Deutschen und wie schätzen sie ihre Chancen ein, reich zu werden? Im Jahr 2022 gaben 54,7 Prozent der Befragten an, dass sie es für eher oder sehr erstrebenswert hielten, reich zu sein. Ihre Chancen, ein großes Vermögen aufzubauen, bewerteten allerdings nur 14,1 Prozent als eher oder sehr hoch. Bei der Frage nach den Möglichkeiten, diese Chancen positiv zu beeinflussen, antwortete fast ein Viertel der Befragten mit ‚Ich weiß nicht‘. Ganze 11,2 Prozent sahen im Lotto spielen die größten Chancen. Das Millionär Mindset scheint in Deutschland also nicht besonders weit verbreitet zu sein. Aber was hat es damit eigentlich genau auf sich?

Millionär Mindset – Die Theorie

Viele Millionäre behaupten, sie seien aufgrund ihrer Denkweise dahin gekommen, wo sie sich heute befinden. Das Mindset macht nach dieser Theorie den Millionär. Ursprünglich wurde die Mindset-Theorie von der amerikanischen Psychologie-Professorin Carol Dweck entwickelt. Die weltweit führende Forscherin auf den Gebieten Motivations- und Entwicklungspsychologie hat mehrere Bücher zum Thema verfasst, die sich mit dem Glauben an sich selbst beschäftigen. Die Autorin nennt das ‚Growth Mindset‘. Im Gegensatz dazu steht das ‚Fixed Mindset‘ – eine Einstellung, die auf dem Weg zum Millionär hinderlich wäre.

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Fixed Mindset

Menschen mit dieser Denkweise glauben, dass ihre Intelligenz und ihre Talente angeboren und nicht veränderbar sind. Vom Erfolg anderer fühlen sie sich bedroht, Kooperationen meiden sie. Das Fixed Mindset geht davon aus, dass Fehler die Fähigkeiten eines Menschen infrage stellen. Aus diesem Grund werden Herausforderungen lieber umgangen. Diese Menschen haben große Angst zu versagen. Die Anhänger der Mindset-Theorie glauben, dass man mit dieser Einstellung nicht reich werden kann.

Growth Mindset

Diese Denkweise glaubt an die eigene Flexibilität. Intelligenz und Talente sind demnach ausbaufähig, der Mensch kann sich weiterentwickeln. Der Erfolg anderer gilt als Inspirationsquelle, Fehler werden als Entwicklungsmöglichkeiten angesehen. Feedback ist als Wachstumschance willkommen. Menschen mit dieser Einstellung wollen lernen und Herausforderungen annehmen. Die Anhänger der Mindset-Theorie sind der Meinung, dass diese große Denkweise die Voraussetzung für finanzielles Wachstum und Reichtum ist.

Die Stanford-Professorin Carol Dweck schließt aus ihren umfangreichen Studien, dass unsere Erfolge in allen Lebensbereichen davon abhängig sind, wie wir über unsere Talente und Fähigkeiten denken. Ein Growth Mindset begünstigt den Erfolg, ein Fixed Mindset bremst uns aus. Demnach trägt ein wohlhabender Geisteszustand dazu bei, die Chancen auf Reichtum zu erhöhen.

Viele Millionäre nennen ihre kreative Denkweise als einen der wichtigsten Erfolgsimpulse. Herausforderungen anzunehmen, schafft Wachstumsräume, während uns Stagnation auf der Stelle treten lässt. Wer reich werden möchte, muss deshalb offen sein und dynamisch agieren.

Die Zielorientierung der Millionäre

Millionär Mindset heißt aber nicht nur, in der Theorie an sich selbst zu glauben. Es bringt in der Praxis eine fokussierte Zielausrichtung mit sich. Finanzielle Freiheit erlangt man nicht, indem man sich auf die im Weg liegenden Steine konzentriert, sondern stets das Fernziel im Auge behält. Wer seinen Hindernissen mehr Beachtung schenkt als seinen Zielen, steht sich selbst im Weg.

Menschen, die eine schwere Kindheit hatten und diese auch im Erwachsenenalter noch als Problem erleben, halten an der Vergangenheit fest. Das Millionär Mindset hingegen schaut in die Zukunft und lässt das Vergangene hinter sich. Denn was war, ist nicht mehr veränderbar. Im Morgen liegen jedoch Möglichkeiten und es gibt reichlich Raum für Visionen. Das ist es, was den angehenden Millionär antreibt.

Beispiel aus der Praxis

Ein berühmtes Beispiel für diese Geisteshaltung ist der Modedesigner Ralph Lauren. Sein Leben begann unter schwierigsten Bedingungen in der Bronx und seine Karriere startete er als Krawattenverkäufer. Mit seinem Mindset wurde er später nicht nur Millionär, sondern sogar Milliardär. „Alles, was ich am Anfang hatte, war Geschmack“, soll Lauren einmal über sich selbst gesagt haben. Aber das reichte ihm offenbar aus, um den amerikanischen Traum zu leben. Denn der Glaube an unbegrenzte Möglichkeiten war ihm wohl in die Wiege gelegt. Dafür spricht zumindest ein früher Eintrag in seinem Schul-Jahrbuch. Als Berufswunsch gab Ralph Lauren da ‚Millionär‘ an.

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Millionär Mindset: erfolgreich sein und viel Geld verdienen

Um wirklich Millionär werden zu können, müssen Sie das Mindset verinnerlichen. Sie müssen ab jetzt damit anfangen, wie ein Millionär zu denken. Denn so ein großes Vermögen aufbauen können Sie nur, wenn Ihre Einstellung stimmt. So sagt zumindest die Millionär Mindset Theorie.

Auf dem Weg zum Reichtum helfen außerdem diese Erfolgsstrategien:

Lifestyle

Millionär wird man nur mit einem intelligenten Lifestyle. Luxusartikel stehen dabei nicht an erster Stelle. Wer übriges Geld sofort ausgibt, weil er sich ein tolles Auto wünscht oder exklusiv Urlaub machen will, hat das Mindset nicht verstanden. Investieren Sie Ihr Geld lieber gewinnbringend, damit es sich weiter vermehren kann.

Neugier

Menschen mit einem erfolgsorientierten Unternehmergeist haben sich ihre kindliche Neugier bis ins Erwachsenenalter hinein bewahrt. Sie erforschen gerne neue Blickwinkel und lassen sich auf andere Perspektiven ein. Dafür springen sie auch schon mal über ihren Schatten. Denn ihr Forschergeist ist fasziniert von Innovationen und allem, was neu und unbekannt ist. Darin sehen Wissenschaftler einen der Erfolgsmotoren von Millionären.

Konventionen Ade

Universitätsabschlüsse und wohlklingende Titel sind gut und schön. Aber leider keine Erfolgsgaranten. Rockefeller und Murdock sind beispielsweise ganz ohne Schulabschluss reich geworden, Steve Jobs hat sein Studium abgebrochen. Das soll keine Empfehlung sein, auf Bildung zu verzichten, aber theoretisches Wissen allein macht eben keinen Millionär. Praktische Fähigkeiten und die richtige Einstellung sind viel wichtiger als gesellschaftliche Konventionen. Kompetenzen kann man sich heutzutage beispielsweise auch online aneignen.

Verantwortung übernehmen

Auf dem Weg zum Millionär kann auch mal etwas schiefgehen. Der Erfolgsmensch übernimmt dann die Verantwortung und ist bestrebt, bestmöglich aus seinen Fehlern zu lernen. Schuldzuweisungen oder Klagen kennt er nicht. Denn der künftige Millionär orientiert sich ausschließlich an seiner Zukunft im Reichtum. Er handelt eigenverantwortlich und würde sich niemals von anderen abhängig machen.

Langfristig planen

Vermögensaufbau geht nicht von heute auf morgen. Da hilft auch kein Mindset. Geduld und Fleiß gehören schon auch dazu. Intelligentes Vermögensmanagement folgt einer langfristigen Ökonomie der Zeit. Erwirtschaftetes Geld wird sofort wieder reinvestiert, damit das Vermögen weiter wachsen kann. Selbstdisziplin ist eine wichtige Eigenschaft werdender Millionäre. Denn finanzielle Intelligenz verlangt auf dem Weg zur ersten Million eine strikte Kontrolle der Ausgaben. Das Geld für sich arbeiten zu lassen ist eben wichtiger als Luxus.

 

Was Millionäre gemeinsam haben

Bereits im Jahr 1998 schrieben Thomas J. Stanley und William D. Danko den Bestseller ‚The Millionaire Next Door‘. Stanleys Tochter Sarah Stanley Fallaw veröffentlichte später die Fortsetzung ‚The Next Millionaire Next Door: Enduring Strategies for Building Wealth‘. Sie ist Forschungsleiterin am Affluent Market Institute für Marktforschung und hat das Werk um neue Fakten und Studien erweitert. Das Buch basiert auf Ergebnissen von Umfragen bei über 600 Millionären in den USA. Sarah Stanley Fallaw machte die Eigenschaften Ausdauer und Beharrlichkeit als Gemeinsamkeit aller Teilnehmer aus. Nur wer seine Ziele trotz Rückschlägen unbeirrt weiterverfolgt, kann ihrer Meinung nach zu wahrem Reichtum gelangen.

Diese Mythen über Millionäre konnten die Studien entkräften:

#1 Selbstdisziplin

Dass Millionäre im Luxus baden, ist ein Mythos. Auch werden die meisten von ihnen nicht in ihren Reichtum hineingeboren, sondern sind Self-Made-Millionäre. Das sind sie laut Studie durch intelligentes Investieren und Konsumverzicht geworden. Das Millionär Mindset beinhaltet also auch eine gewisse Sparmentalität. Denn äußere Faktoren kann auch der Erfolgsmensch nicht beeinflussen, seine Ausgabenpolitik aber schon. Es geht also darum, ein finanzielles Verständnis für intelligente Investitionen zu entwickeln. Dazu gehört natürlich auch eine gewisse Risikobereitschaft. Einfluss nehmen wir außerdem durch unsere Denkweise. Sarah Stanley Fallaw zieht unter anderem das Fazit aus ihren Studien, dass „Menschen, die glauben, dass sie nie reich werden, diese Prophezeiung auch erfüllen“.

#2 Investitionen

Reichtum misst sich weder an einem hohen Einkommen noch an materiellem Besitz. Die Business-Strategien der Millionäre bestehen viel mehr in Reinvestitionen. Was sie verdienen, wird nicht ausgegeben und in materielle Besitztümer umgewandelt, sondern in den weiteren Vermögensaufbau investiert. Viel Geld zu verdienen muss also nicht unbedingt reich machen. Viel zu besitzen auch nicht. Auf die Ausgaben kommt es an. Schon Thomas J. Stanley hat in seinen Forschungen herausgefunden, dass die meisten Millionäre weder Luxusautos fahren noch andere Statussymbole anhäufen. Gerade beim Autokauf scheinen eher praktische Aspekte den Ausschlag zu geben. Stanley berichtet in seinem Buch beispielsweise von einem Millionär, der einen Rolls Royce als Geschenk ablehnte, weil er diesen nicht praktisch fand, um zum Angeln oder in seine Produktionsstätte zu fahren. Das Millionär Mindset setzt also eher auf Vernunft als auf repräsentative Außenwirkung.

Künftige Millionäre denken groß

Der bekannte Investor Frank Thelen hat zusammen mit Markus Schorn ein Buch geschrieben: 10x DNA – Das Mindset der Zukunft. Die 10x Denkweise wird hier als DNA der Erfolgreichen beschrieben. Dabei geht es um große Denkdimensionen. Schon das Motto von Steve Jobs lautete „Start small, think big“ – So sollen auch heutige Start ups kein zehnprozentiges Wachstum anstreben, sondern das zehnfache. Die 10x Regel besagt, dass man zehnfach aktiv sein und 10x höhere Ziele anvisieren soll.

Der technologieaffine Thelen wirbt vor allem für Hightech-Investitionen. In disruptiven Technologien wie KI, 5G oder synthetischer Biologie sieht er die Zukunft des Erfolgs. Aber Technologie zählt auf dem Weg zum Reichtum natürlich auch im Kleinen. Denn wer Millionär werden möchte, muss viele Einzelaufgaben bewältigen. Das ist nur zu schaffen, wenn man als Unternehmer auch in die eigene Infrastruktur investiert. Die muss nicht unbedingt 10x so groß wie die der Konkurrenz sein, sollte aber groß gedacht werden.

Basis der Organisation bildet ein intelligentes CRM-System mit Automatisierungspotenzial. Die Größe besteht in diesem Fall in den individuellen Möglichkeiten. Denn Großes kann nur leisten, wer die spezifischen Bedürfnisse des eigenen Unternehmens optimal in seinen technologischen Werkzeugen abbildet. Das gelingt am besten mit einer perfekt individualisierten Automatisierungs-Workflow-Plattform, die auf Ihre Gegebenheiten zugeschnitten wird. Informieren Sie sich über das Millionär Mindset im Bereich CRM und die Möglichkeiten der maßgeschneiderten Programmierung. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum finanziellen Erfolg.

Fazit

Fixed Mindset oder Growth Mindset – das ist hier die Frage. Millionär werden kann man nur, wenn man es wirklich will. Das Wollen allein reicht aber nicht aus, man muss auch an seine Möglichkeiten glauben. Das Millionär Mindset besteht jedoch nicht nur in der richtigen Einstellung, es geht auch ums Machen. Denn Erfolgsmenschen sind dynamisch, ergreifen die Initiative und suchen die Herausforderung. Wer reich werden will, muss also etwas dafür riskieren. Er muss Herausforderungen annehmen und dabei auch Fehler in Kauf nehmen. Die Denkweise künftiger Millionäre akzeptiert diese als Möglichkeiten, dazu zu lernen. Fleiß und Geduld gehören ebenfalls zu den grundlegenden Erfolgseigenschaften. Denn Vermögensaufbau erfordert ein großes Maß an persönlichem Einsatz und viel Zeit.

Das Streben nach Luxus gehört eher nicht ins Millionär Mindset, denn Gewinne werden reinvestiert, damit das Vermögen weiter wachsen kann. Die Erfolgsdenkweise strebt langfristige Ziele an und verliert diese niemals aus den Augen. Anstatt sich mit repräsentativen Karossen und anderen Statussymbolen zu schmücken, beschäftigen sich angehende Millionäre lieber mit erfolgversprechenden Investitionsmöglichkeiten. Wachsen statt ausgeben heißt die Devise.

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